Organspende & Menschenwürde


Die Entscheidung gegen eine Organspende ist menschenwürdig und nachvollziehbar:

  • Erst durch die Änderung der Gesetzgebung zur Erklärung des Hirntodes wurde die Entnahme lebender Organe möglich gemacht.
  • Der für Hirntod erklärte Mensch, ist noch lebendig, denn die Organe dürfen nicht tod sein, wenn sie transplantiert werden sollen.


In Deutschland ist *derzeit die Patientenverfügung ausschlaggebend, sofern kein Organspendeausweis vorliegt!

 

Liegt keine Patientenverfügung/ Entscheidungslösung/ Organspendeausweis vor (Seite 34/ 36), dann werden die Angehörigen zur Organspenden Zustimmung angehalten.

 

 

Für Reisen ins Ausland ist es notwendig, sich ins Widerspruchsregister einzutragen, um der Entnahme von Organen und Geweben vorzubeugen.


Authentische Interviews geben näheren Einblick über die wirkliche Verfahrensweise und Überforderung Angehöriger. Während des umstrittenen Sterbeprozesses (Hirntodt Diagnostik) wird das Einverständnis zur Organspende/ Entnahme eingeholt

 

**Steht der Hirntodt fest

beginnen entweder die Vorbereitungen für die Transplantation und somit  auch die Förderung von Wirtschaftszweigen des "Krankheitswesen!"

 

..Oder alle Therapien werden beendet und der Totenschein wird ausgestellt. Der Todeszeitpunkt (Datum/ Uhrzeit) entspricht der abgeschlossenen Hirntodt Diagnostik und (**) ab diesem Zeitpunkt zahlen die Krankenkassen auch kein Geld mehr für die Behandlung!  "Die Rechtskreise der Haftung geben sich hier quasi die Klinke in die Hand." Erschreckenderweise steht hiermit fest, dass durch diese Hirntodt Diagnostik zeitgleich die Haftung auf die Angehörigen übergeht, sofern sie der Organentnahme nicht zustimmen und eine Weiterbehandlung wünschen.


..Und nun lesen Sie einmal diesen Artikel. Interessanterweise wurde gerade im Bereich der Organspende sogar die Gefahr der Krebsübertragung relativiert!

Wird DIE Krebsgefahr überschätzt?



Kommentare: 6
  • #6

    zirbelDrüse (Mittwoch, 06 März 2019 10:31)

    @klagemmeier
    HaHa. Die Patientenverfügung muss man eh ausfüllen vor der OP.
    Die haben mir sehr viele Unterlgen mitgegeben, als ich mich angemeldet hatte zur op. Mein Vater hatte das alles ausgefüllt, weil ich das alles nicht gecheckt hat.

  • #5

    Klagemeister (Mittwoch, 06 März 2019 10:25)

    Ihr solltet Euch auf jeden Fall um die Patientenverfügung kümmern. Damit seid Ihr auf der sicheren Seite.
    Gruß aus Gröpelingen/DIAKO

  • #4

    sasi (Mittwoch, 06 März 2019 09:31)

    Es macht nachdenklich.

  • #3

    fabian (Mittwoch, 06 März 2019 09:23)

    https://www.annisue.org/organspende-hinweise/
    jo - danke dir - so betrachtet kommt man sich nicht mehr so asozial vor, wie das über die Medien reflektiert wird. An mich sind die ja im Krankenhaus auch schon herangetreten. Ich finds irgendwie pietätlos :P

  • #2

    anke (Dienstag, 05 März 2019 18:42)

    Du Fabian,
    schlaf erst mal ne Nacht drüber!!!
    ich war auch sehr geschockt. Hab mir den NICHT-Organspender-Ausweis gleich runtergeladen.
    www.transplantation-information.de
    Du kannst das hier aber auch mal lesen. Das tut echt gut in dem Zusammenhang :) ;)
    https://www.annisue.org/organspende-hinweise/
    Alles Liebe Dir
    <3 anke

  • #1

    fabian (Dienstag, 05 März 2019 17:51)

    Ich empfinde nun, nachdem ich mir diese ganzen Videos angeschaut habe eher Abscheu. Zumal mir bisher immer wieder durch die Medien suggeriert wurde, dass es letztendlich eine soziale Entscheidung sei. Vor allem wegen der ganzen Promis. Allerdings sehe ich hier vieles, was uns verschwiegen wird. Das macht mich wütend!
    Ich überdenke meine Entscheidung, da ich wohl in den nächsten Jahren zu den potentiellen Gefährdeten zähle durch meine Erkrankung. Es ist schwer.